Wir sind als Gründungsmitglied beim Bundesverband Kanu e. V. dabei!

Am 17.11.2011 fusionierten die beiden Verbände, die Bundesvereinigung Kanutouristik (BKT) und der Verband Deutscher Kanuschulen (VDKS) in Marburg zu Bundesverband Kanu (BV Kanu), einem starken Dachverband der gesamten gewerblichen Kanubranche. Erstmalig sind damit Kanutourismus, Kanuausbildung und Kanuwirtschaft unter einem Dach vereint. Mit dem Slogan Naturschutz, Qualität, Professionalität, Sicherheit und Netzwerkbildung wird der Verband sich mit vollem Elan seinen Herausforderungen stellen.
Erweiterung des Vorstandes
Einstimmig stimmten die Mitglieder während der zweitägigen Versammlung am vergangenen Wochenende der Verschmelzung beider Verbände zu und beschlossen außerdem den Verband um die Sparten Handel, Herstellung und Import von Kanus zu erweitern. Einzelmitglieder aus der Branche werden nun auch im Gesamtverband begrüßt. Der Verband wird seine Geschäftsstelle weiterhin in Marburg betreiben und die in selbiger Funktion seit Jahren für die BKT tätige Geschäftsführerin, Anja Gretzschel, wird diese leiten.
Junges Kanusegment - Stand up Paddling
Der neue Bundesverband Kanu gliedert sich in die Fachbereiche Tourismus, Kanuschulen, Hersteller/Importeure, Handel sowie den Fachbereich für Einzelmitglieder. Weitere Ausschüsse widmen sich den Themen Qualität sowie Ausbildung. Verschiedene Referate werden sich um regionale Aufgaben als auch dem Marketing widmen. Zusätzlich wurde ein Referat für die Interessenten des jungen Kanusegments Stand up Paddling (SUP) eingerichtet.
Berufung der Vorstandsmitglieder
Zur ersten Vorsitzenden des BVKanu wurde die bisherige Vorsitzende der BKT, Stephanie Isenberg, aus dem Fachbereich Tourismus gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Mitglieder Ralf Kruse aus dem Ausschuss für Qualität. Weitere Vorstandsmitglieder wurden berufen: Klaus Mumm (Ausschuss für Ausbildung), Michaela Hausammann (Fachbereich Kanuschulen), Hans Mayer (Fachbereich Hersteller und Importeure), Lothar Krebs (Fachbereich Händler) und Andreas Richter (Fachbereich Einzelmitglieder).
Nachhaltige Förderung
„Ich bin froh und zufrieden, dass wir nach jahrelanger Vorbereitung und intensiven Diskussionen, nun einen Verband auf der politischen Bühne aktivieren, der sämtliche Interessen der Kanubranche vertritt“, so die Vorsitzende Isenberg. Zweck des Verbandes ist die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten für eine naturverträgliche und nachhaltige Förderung von Kanutourismus, Kanuausbildung, Kanuwirtschaft und Kanusport.
Einheitliche Kriterien
„Weiterhin setzen wir auf die Vertretung der gemeinsamen Interessen gegenüber Behörden, Verbänden, Vereinigungen, Organisationen und sonstigen Institutionen sowie die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden“, informiert Isenberg. Die Förderung der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Kanutourismus und Kanuausbildung stehen ebenso im Programm wie auch die Entwicklung von einheitlichen Schulungs- und Qualitätskriterien für die Branche.
Über deutsche Grenzen hinaus
Zahlreiche neue Mitglieder wurden bereits auf der Fusionsversammlung begrüßt. Neu für den Verband ist auch, dass er sich über die deutschen Grenzen hinaus politisch engagieren wird. So sind neben den deutschen Mitgliedern zahlreiche Firmen im schweizer, österreichischen sowie luxemburgischen Raum beheimatet. Für alle relevanten Regionen, in denen Kanutourismus und Kanusport betrieben werden, wurden Regionalreferate eingerichtet, die sich der spezifischen Probleme der jeweiligen Regionen annehmen.
Vierzig Jahre Erfahrung
Der Verband kann auf ein kompetentes Team zurück greifen, blicken doch beide Verbände zusammen auf insgesamt 40 Jahre Vertretung der Kanubranche zurück und verfügen somit über einen umfassenden Erfahrungsschatz: Der VDKS mit 25 Jahren Erfahrung in der professionellen Kanuschulung und die BKT mit 15 Jahren politischer Arbeit im Kanutourismus.
Synergieeffekte für die Kanubranche
Für die Mitglieder des neuen Verbandes ergeben sich Synergieeffekte sowohl in der politischen Arbeit für die Kanubranche als auch durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Firmen untereinander. So wird der BVKanu mit stärkerem Rückgrat in die politische Diskussion über Befahrensregelungen auf Gewässern und über die aktuelle Diskussion zum Status von Bundeswasserstraßen in Deutschland gehen. Auch die vom Verband angestrebte Qualitätsoffensive und die Entwicklung eines einheitlichen, bundesweiten Ausbildungskonzeptes stehen im Vordergrund der Aktivitäten. Froh ist die erste Vorsitzende, Isenberg auch, „dass wir das Bundeslehrteam des VDKS in den Fachbereich Ausbildung des BVKanu integrieren konnten und auf dessen Kompetenz zurückgreifen können.“ Sie zeigte sich auch zufrieden, dass sich der Ausschuss für Qualität, der in der BKT das Viabono Qualitäts- und Umweltsiegel für den Kanutourismus erarbeitet hat, im BVKanu einer neuen Herausforderung stellt.
Foto: Der neue Vorstand des Bundesverbandes Kanu: (Im Kanu von links)
Michaela Hausammann, Lothar Krebs, Klaus Mumm, Ralf Kruse, Steffi Isenberg, Andreas Richter, Hans Mayer, (stehend) Geschäftsführerin Anja Gretzschel
Quelle+Foto: bvkanu.de
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