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Ulrich Sander von Niederrhein Kanu erfolgreich zum Qualitäts-Coach ausgebildet

Ulrich Sander von Niederrhein Kanu erfolgreich zum Qualitäts-Coach ausgebildet

Niederrhein Kanu mit Qualitäts- und Umweltsiegel ausgezeichnet

Niederrhein Kanu mit Qualitäts- und Umweltsiegel ausgezeichnet

Wir sind als Gründungsmitglied beim Bundesverband Kanu e. V. dabei!

Wir sind als Gründungsmitglied beim Bundesverband Kanu e. V. dabei!

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Niederrhein Kanu 
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Ulrich Sander von Niederrhein Kanu wurde erfolgreich zum Qualitäts-Coach ausgebildet

Qualitätskampagne "Service Qualität Deutschland"

 

Durch ihre Teilnahme an dem Seminar „Service Qualität Deutschland“, das in Marburg stattfand, möchte das Unternehmen Niederrhein Kanu mit diesem Schritt unterstreichen, dass sie sich an der bundesweiten Aktion zur Verbesserung der Qualität im Dienstleistungssektor von Anfang an beteiligen möchte.

An dem Seminar, das erst kürzlich im Rahmen des Qualitätsmanagmentsystems "ServiceQualität Deutschland“ in NRW und Hessen eingeführt wurde, nahmen Führungskräfte und Mitarbeiter von Dienstleistungsunternehmen, Hotels, aber auch Tourismusorganisationen teil.

 

Ulrich Sander Qualitätscoach

 

Die Inhalte des Seminars betrafen schwerpunktmäßig die Bereiche „Serviceketten“, „Qualitätsbausteine“ und „Beschwerdemanagement“, mit dem Ziel der Beurteilung der Serviceabläufe aus Sicht der Kunden sowie einer deutlichen Qualitätsverbesserung im Kontakt mit dem Kunden wie auch im eigenen Unternehmen. Es geht darum, Kundenerwartungen zu kennen, Versprechen an den Kunden z.B. durch Werbung oder sonstige Aussagen einzuhalten, Standards zu definieren und umzusetzen, Kundenzufriedenheit zu überprüfen und Gästebeschwerden systematisch auszuwerten sowie Kundenmeinungen zu hören. 

 

Im Folgenden ist es die Aufgabe des in dem Seminar zum "Qualitäts-Coach" qualifizierten Mitarbeiters, den Betrieb zusammen mit allen Kollegen systematisch unter die Lupe zu nehmen, jährliche Verbesserungsziele und Innovationen zu definieren sowie die Umsetzung zu kontrollieren und zu dokumentieren. Diese Anstrengungen werden geprüft und bei erfolgreicher Umsetzung mit dem Siegel der "ServiceQualität Deutschland" gekrönt, das drei Jahre Gültigkeit hat.

 

„SQ Deutschland“ soll kleine und mittelständische Betriebe dabei unterstützen, ihren Kundenservice zu verbessern und eine genau auf sich zugeschnittene Servicestrategie zu entwickeln. Gastronomen, Hoteliers, Einzelhändler und andere Dienstleistungsunternehmer aus der Region haben damit die Möglichkeit, Qualitätsmanagement-Systeme einzuführen, die sonst nur in großen Unternehmen möglich sind.

 

Niederrhein Kanu mit mit Qualitäts- und Umweltsiegel ausgezeichnet

Qualitäts- und Umweltsiegel im Kanutourismus

Ein Unternehmen an der Niers mit geprüfter Qualität und Engagement für die Umwelt

Die in Sonsbeck am Niederrhein ansässige Firma Niederrhein Kanu wurde durch die Bundesvereinigung Kanutouristik e.V. mit dem ausgezeichnet. Die durch einen öffentlich bestellten Gutachter überprüfte Auszeichnung wird an Betriebe vergeben, die ein hohes Maß an Qualität und Sicherheit für den Kunden im kanutouristischen Bereich garantieren und sich sowohl für die Umweltbelange als auch für den Erhalt der Flusslandschaften engagieren.

 

Für den Inhaber Ulrich Sander, der seit fast 10 Jahren als heimischer Reiseveranstalter tätig ist, ist es die Bestätigung seiner Bemühungen, das Kanu fahren so sicher wie möglich zu machen. „Meine Bemühungen Tourismus im Lande auf qualitativ hohem Niveau zu betreiben, wurden hiermit belohnt“, freut sich Ulrich Sander. 

 

Das Qualitäts- und Umweltsiegel im Kanutourismus wird von vielen Institutionen, wie dem Deutschen Kanu-Verband und Landestourismusverbänden unterstützt, auch der Umweltausschuss des Deutschen Tourismusverbandes begrüßt diese Entwicklung zu mehr Qualität und sinnvollem Umgang mit der Natur. 

 

Die Kriterien des Kataloges sind angelehnt an die Kriterien der vom Bundesumweltministerium entwickelten Dachmarke für umweltorientierten Tourismus, „Viabono“. Dem zu Folge konzentrieren sich die Anforderungen auf die Themen Energieeinsparung bei Abfall, Energie und Wasser, Berücksichtigung von regionalen Wirtschaftskreisläufen und Umweltinformation für die Kunden. 

 

So wird aber auch im Sinne der Kundensicherheit eine umfangreiche Einweisung für die Kunden des Reiseveranstalters in die Technik des Kanufahrens gefordert, es soll geschultes Personal eingesetzt und umfangreich über den besonderen Naturraum Flussaue informiert werden. Die Kriterien werden während der Laufzeit der Lizenz durch unangekündigte Stichproben nachkontrolliert.

 

Die heimische Firma, die seit fast 10 Jahren erfolgreich Tourismus an der Niers und am Niederrhein betreibt, organisiert als Reiseveranstalter Kanu-, Rad-, Planwagenfahrten und Teamevents. Eine professionelle Zusammenarbeit mit ansässigen Hotels und Restaurants gewähren dem aktiven Gast einen angenehmen Aufenthalt am Niederrhein und an der Niers.

 

Die von dem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen vor Ort überprüften Anforderungen wurden von der Firma in hohem Maße erfüllt, so dass der Gutachter, Professor Lang, Herrn Ulrich Sander gern die Lizenzurkunde überreichte und ihm dabei „immer genug Wasser unter dem Kiel“ wünschte. 

 

Wir sind als Gründungsmitglied beim Bundesverband Kanu e. V. dabei!

Bundesverband Kanu

Am 17.11.2011 fusionierten die beiden Verbände, die Bundesvereinigung Kanutouristik (BKT) und der Verband Deutscher Kanuschulen (VDKS) in Marburg zu Bundesverband Kanu (BV Kanu), einem starken Dachverband der gesamten gewerblichen Kanubranche. Erstmalig sind damit Kanutourismus, Kanuausbildung und Kanuwirtschaft unter einem Dach vereint. Mit dem Slogan Naturschutz, Qualität, Professionalität, Sicherheit und Netzwerkbildung wird der Verband sich mit vollem Elan seinen Herausforderungen stellen.

 

Erweiterung des Vorstandes

Einstimmig stimmten die Mitglieder während der zweitägigen Versammlung am vergangenen Wochenende der Verschmelzung beider Verbände zu und beschlossen außerdem den Verband um die Sparten Handel, Herstellung und Import von Kanus zu erweitern. Einzelmitglieder aus der Branche werden nun auch im Gesamtverband begrüßt. Der Verband wird seine Geschäftsstelle weiterhin in Marburg betreiben und die in selbiger Funktion seit Jahren für die BKT tätige Geschäftsführerin, Anja Gretzschel, wird diese leiten.

 

Junges Kanusegment - Stand up Paddling

Der neue Bundesverband Kanu gliedert sich in die Fachbereiche Tourismus, Kanuschulen, Hersteller/Importeure, Handel sowie den Fachbereich für Einzelmitglieder. Weitere Ausschüsse widmen sich den Themen Qualität sowie Ausbildung. Verschiedene Referate werden sich um regionale Aufgaben als auch dem Marketing widmen. Zusätzlich wurde ein Referat für die Interessenten des jungen Kanusegments Stand up Paddling (SUP) eingerichtet.

 

Berufung der Vorstandsmitglieder

Zur ersten Vorsitzenden des BVKanu wurde die bisherige Vorsitzende der BKT, Stephanie Isenberg, aus dem Fachbereich Tourismus gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Mitglieder Ralf Kruse aus dem Ausschuss für Qualität. Weitere Vorstandsmitglieder wurden berufen: Klaus Mumm (Ausschuss für Ausbildung),  Michaela Hausammann (Fachbereich Kanuschulen), Hans Mayer (Fachbereich Hersteller und Importeure), Lothar Krebs (Fachbereich Händler) und Andreas Richter (Fachbereich Einzelmitglieder).

 

Nachhaltige Förderung

„Ich bin froh und zufrieden, dass wir nach jahrelanger Vorbereitung und intensiven Diskussionen, nun einen Verband auf der politischen Bühne aktivieren, der sämtliche Interessen der Kanubranche vertritt“, so die Vorsitzende Isenberg. Zweck des Verbandes ist die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten für eine naturverträgliche und nachhaltige Förderung von Kanutourismus, Kanuausbildung, Kanuwirtschaft und Kanusport. 

 

Einheitliche Kriterien

„Weiterhin setzen wir auf die Vertretung der gemeinsamen Interessen gegenüber Behörden, Verbänden, Vereinigungen, Organisationen und sonstigen Institutionen sowie die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden“, informiert Isenberg. Die Förderung der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Kanutourismus und Kanuausbildung stehen ebenso im Programm wie auch die Entwicklung von einheitlichen Schulungs- und Qualitätskriterien für die Branche.

 

Über deutsche Grenzen hinaus

Zahlreiche neue Mitglieder wurden bereits auf der Fusionsversammlung begrüßt. Neu für den Verband ist auch, dass er sich über die deutschen Grenzen hinaus politisch engagieren wird. So sind neben den deutschen Mitgliedern zahlreiche Firmen im schweizer, österreichischen sowie luxemburgischen Raum beheimatet. Für alle relevanten Regionen, in denen Kanutourismus und Kanusport betrieben werden, wurden Regionalreferate eingerichtet, die sich der spezifischen Probleme der jeweiligen Regionen annehmen. 

 

Vierzig Jahre Erfahrung

Der Verband kann auf ein kompetentes Team zurück greifen, blicken doch beide Verbände zusammen auf insgesamt 40 Jahre Vertretung der Kanubranche zurück und verfügen somit über einen umfassenden Erfahrungsschatz: Der VDKS mit 25 Jahren Erfahrung in der professionellen Kanuschulung und die BKT mit 15 Jahren politischer Arbeit im Kanutourismus.

 

Synergieeffekte für die Kanubranche

Für die Mitglieder des neuen Verbandes ergeben sich Synergieeffekte sowohl in der politischen Arbeit für die Kanubranche als auch durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Firmen untereinander. So wird der BVKanu mit stärkerem Rückgrat in die politische Diskussion über Befahrensregelungen auf Gewässern und über die aktuelle Diskussion zum Status von Bundeswasserstraßen in Deutschland gehen. Auch die vom Verband angestrebte Qualitätsoffensive und die Entwicklung eines einheitlichen, bundesweiten Ausbildungskonzeptes stehen im Vordergrund der Aktivitäten. Froh ist die erste Vorsitzende, Isenberg auch, „dass wir das Bundeslehrteam des VDKS in den Fachbereich Ausbildung des BVKanu integrieren konnten und auf dessen Kompetenz zurückgreifen können.“ Sie zeigte sich auch zufrieden, dass sich der Ausschuss für Qualität, der in der BKT das Viabono Qualitäts- und Umweltsiegel für den Kanutourismus erarbeitet hat, im BVKanu einer neuen Herausforderung stellt.

 

Foto: Der neue Vorstand des Bundesverbandes Kanu: (Im Kanu von links) 

Michaela Hausammann, Lothar Krebs, Klaus Mumm, Ralf Kruse, Steffi Isenberg, Andreas Richter, Hans Mayer, (stehend) Geschäftsführerin Anja Gretzschel

 

Quelle+Foto: bvkanu.de